Warum Leder Pflege braucht
Autoleder ist meist pigmentiertes, beschichtetes Glattleder. Schmutz und Hautfett lagern sich in der Narbung ab und wirken wie feines Schleifpapier – vor allem an Sitzwangen, die beim Ein- und Aussteigen beansprucht werden. Hinzu kommen Sonne und Hitze, die das Leder austrocknen. Speckiger Glanz ist übrigens kein Zeichen von Pflege, sondern von Schmutz.
Die richtige Reinigung
- pH-neutraler Lederreiniger: Aggressive Allzweckreiniger lösen die Schutzschicht des Leders.
- Weiche Bürste: Sie holt den Schmutz aus der Narbung, ohne die Oberfläche zu beschädigen.
- Feuchtes Mikrofasertuch: Damit wird gelöster Schmutz abgenommen – nicht zu nass arbeiten.
Pflegen und schützen
Nach der Reinigung kommt die Pflege. Ein Lederschutz hält das Material geschmeidig, schützt vor UV-Strahlung und macht es weniger anfällig für neuen Schmutz. Wichtig ist, dass das Ergebnis matt und natürlich aussieht – wie bei einem neuen Auto.
Wann sich eine professionelle Lederaufbereitung lohnt
Bei stark verschmutztem oder abgenutztem Leder, vor dem Verkauf oder wenn das Leder bereits erste Risse zeigt, ist die Lederaufbereitung vom Profi die bessere Wahl. Wir reinigen schonend in der Tiefe, pflegen und schützen das Leder – ab 149 €. Im Premium Paket (279 €) ist die Innenreinigung inklusive Lederpflege bereits enthalten.
Wie oft pflegen?
Für Alltagsfahrzeuge empfehlen wir eine Reinigung und Pflege etwa zwei- bis viermal im Jahr, bei hellem Leder und viel Nutzung eher öfter. So bleibt das Leder über viele Jahre schön.