Warum der Winter dem Auto so zusetzt
Streusalz zieht Feuchtigkeit an und beschleunigt Korrosion – vor allem an Unterboden, Radläufen und Steinschlagstellen. Splitt hinterlässt feine Kratzer, und die ständige Nässe lässt Schmutz und Salz tief in Fugen und Dichtungen kriechen. Im Innenraum sorgen nasse Schuhe und Salzränder auf den Fußmatten für Feuchtigkeit und unangenehmen Geruch.
Vor dem Winter: vorbeugen
- Lack versiegeln: Eine Wachsversiegelung oder Keramikversiegelung sorgt dafür, dass Salz und Schmutz schlechter haften.
- Scheiben versiegeln: Mit einer Scheibenversiegelung haftet Eis schlechter und Regen perlt ab.
- Felgen schützen: Winterräder vor der Montage reinigen und versiegeln – Bremsstaub und Salz lassen sich dann leicht abwaschen.
- Gummidichtungen pflegen: Ein Pflegestift verhindert, dass Türen festfrieren.
Während des Winters: regelmäßig waschen
Auch wenn es paradox klingt: Gerade im Winter sollte das Auto regelmäßig gewaschen werden, am besten bei Plusgraden. Wichtig ist dabei die Unterbodenwäsche, die das Salz aus den Hohlräumen spült. Danach Türen, Tankdeckel und Dichtungen trocknen, damit nichts festfriert.
Nach dem Winter: gründlich aufbereiten
Im Frühjahr lohnt sich eine gründliche Bestandsaufnahme. Häufig finden wir dann Flugrost auf dem Lack, Salzränder im Innenraum und stumpfe Kunststoffe. Eine Flugrostentfernung, eine Innenreinigung und eine frische Versiegelung bringen das Auto wieder in Form. Für die Höhenlagen rund um Schramberg-Sulgen ist diese Frühjahrsaufbereitung die beste Investition in den Werterhalt.